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Stars and Stripes forever

Es ist oft so, dass wir Europäer die Amerikaner immer ein wenig belächeln, wenn wir von ihren Übertreibungen des „American Way of Life“ hören. Nur einige Dinge, die mir durch meinen amerikanisierten Kopf huschen, als Beispiel: XXL Kühlschränke mit eingebauter Eismaschine, die Crash Ice ausspuckt, sobald man seinen Plastikbecher darunterhält. Danach erst füllt man den Becher Eiswürfel noch mit ein wenig Diet Cola auf. Die doppelt so dicken Amerikaner sitzen in doppelt so großen Autos und fahren auf doppelt so breiten Straßen zu McDonald‘s, um sich dort auf einen Parkplatz zu stellen, der so groß ist, dass zwei europäische Autos und ein Mofa innerhalb der Parklinien platz hätten. Riesige spritfressende und beinah kugelsichere SUVs sind die Elite des amerikanischen Automobilmarktes. Die Türschnalle eines solchen Fahrzeuges ist vergleichbar mit der Größe und Form einer Handbremse eines japanischen Autos. Die Amis lieben ihre Kühlschränke, ihre gasbetriebenen XXL Grillgeräte, ihre Football Teams und ihre Widescreen Fernseher - aber vor allem lieben sie eines: ihr Land. Stolz auf sein eigenes Land zu sein wird den jungen Amerikanern schon früh eingetrichtert. In der Schule beginnen die Schüler den Tag mit der „Pledge of Allegiance“, dem Eid auf die amerikanische Flagge. Diese Zeremonie nehmen die einen Studenten ernster, die anderen klatschen einfach ihre Hand aufs Herz und murmeln ein paar Worte mit. Trotzdem, die Message kommt ohne Zweifel an. Eine weitere Zeremonie, die uns Europäer auch bekannt vorkommt, ist das Singen von Hymnen, zum Beispiel am Beginn eines Sportevents. Da es im Ami-Land aber zirka fünf mal so viele Sportveranstaltungen gibt wie in Österreich, wird die Hymne dort ein paar Mal öfter gesungen. Dazu wird in den riesigen Baseball-, Basketball-, Football- oder Hockeystadien mit Hilfe imposanter Marschmusik, der amerikanischen Flagge und rot- weiß- bauer Projektionen auf die riesen Anzeigescreens ein aufgeregtes und impossantes Gefühl erweckt. Sollten Lieder und Hymnen noch nicht genug sein, um ein amerikanisches Herz endgültig und für immer und ewig rot - weiß - blau zu färben, so übernehmen Kaufhäuser, Medien, öffentliche Einrichtungen oder Plätze den letzten Schritt. Man kann in Amerika praktisch nicht nicht Patriot sein. Rot, weiß, blau, wohin man auch schaut. Letztendlich ist das Gefühl der Gemeinschaft doch überwältigend. Oft bekommt man dabei eine Gänsehaut, wenn sich das ganze Stadion erhebt, die rechte Hand auf die Brust legt und zum Lied singt. Dabei gehen der Beat und die Melodie der Marschmusik durch den ganzen Körper. Auch wenn es in den Hymnen und Texten etwas übertrieben wird und naiv wirkt, ist es doch schön wenn wenigstens alle davon überzeugt sind, dass sie zusammen „eine Gemeinschaft“ sind und daran glauben. Der Höhepunkt des patriotischen Wahnsinns ist zweifelsfrei der 4.Juli, der Tag der amerikanischen Unabhängigkeit. In anderen Worten, der Feiertag schlechthin. Gefeiert wird amerikanisch: Luftballons in den Farben der USA, Flaggen, wohin man schaut und jeder US-Bürger, der seinen Stolz auch zeigen will, trägt ein Kleidungsstück mit der amerikanischen Fahne. Traditionell wird der Tag auch mit einem Feuerwerk gefeiert. Etwas darf natürlich auch am 4.Juli nicht fehlen: Burger und Hot Dogs. Die meisten Europäer verdrehen wahrscheinlich die Augen und denken sich ihren Teil, wenn sie vom berühmt-berüchtigten amerikanischen Patriotismus hören. Ich denke mir aber, dass uns Österreichern ein wenig mehr Stolz auf unser Vaterland auch nicht schaden würde - muss ja nicht so exzessiv betrieben werden wie in den USA.
28.10.08 22:40


Virgin Mary Palin

Holy s*it!

Hard to believe, but MUST be true.






(¯`*•.OBAMA FOR PRESIDENT.•*´¯)
30.9.08 18:18


I wanna meet Mickey Mouse

my favorite clip. big fan of Carol Beer.
check it out.





Carol Beer would be a nice presidential candidate as well... she's british though.
9.8.08 11:24


Paris for President!

Miss Hilton will im Rennen ums Weiße (bzw. Pinke) Haus ordentlich mitmischen. Vicepresident wird wahrscheinlich RnB Queen Rihanna, so die Millionenerbin. Damit würden die beiden wenigstens optisch schon mal mehr hergeben als Bush und Cheney.


Weil McCain sie in einem Werbespot eingeblendet und somit mit Obama verglichen hat, konterte das Partygirl promt mit einem netten Clip in dem sie McCain ordentlich duch den Kakao zieht.


Paris, that's hot!





Weiter so, Mädl
6.8.08 12:22


Will it Blend?

Ach... *seufz*
Dieser schrullige Typ auf YouTube reißt mir mein Apple Herz raus, und steckt's mit vollen Genuss in den doofen Mixer.
Es gibt so viele Böse Menschen auf der Welt...




PS: Ja, auch ein iPhone lässt sich mixxen. Überrascht?
5.8.08 13:56


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